
Eingebettet in einem wunderschönen Tal liegt Körtlinghausen. Eine Beschreibung des Jahres 1398 spricht von einem großen Haus, einer Vorburg und einem Wirtschaftshof. In den Jahren der Soester Fehde zerstörten 1447 die Soester Bürger das „steynen slott Kortlinchusen“ und vertrieben dort den kurkölnischen Gefolgsmann Johann von Hanxleden, dessen Familie Jahre später Besitzer von Körtlinghausen wurde. Von 1714 bis 1746 wurde später an gleicher Stelle die heutige Schlossanlage mit Vorgebäuden von neuen Besitzern – den Oberjägermeistern Freiherren von Weichs – im Barockstil errichtet. Die Oberjägermeister von Weichs waren im kurkölnischen Sauerland im Dienste der Kurfürsten von Köln für Jagd und Forst zuständig. 1830 gelang das forst- und landwirtschaftliche Gut über eine Erbfolge an die Familie von Fürstenberg.
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